
Chinesische Viertel gibt es mittlerweile in vielen Städten der Welt. In Singapur, wo die chinesischstämmige Bevölkerung das Stadtbild bestimmt, sind also im Prinzip alle Viertel chinesische Viertel. Chinatown ist deshalb eher ein Anziehungspunkt für Touristen als der Schmelztiegel mit Eindrücken und Gerüchen, den man sich darunter vorstellt. Das Herz von Singapurs Chinatown ist ein Kreuz aus mehreren Straßen, in denen sich ein Shop an den anderen reiht. Hier kriegt man wahrscheinlich alles, was man sucht – zur Not unter der Ladentheke.
Jeder Shop – und es gibt hier verdammt viele Shops – konkurriert natürlich mit dem nebenan und so versucht jeder Händler, die Leute auf der Straße auf seine Waren aufmerksam zu machen. Das tun sie gerne mit Musik. So kommt es vor, dass einem von links der „song sung blue“ entgegen gehaucht wird, während von rechts „I’ve got the power“ dröhnt. Ziemlich cool das Ganze in jedem Fall.






