Saigon schläft wirklich nie

In seinem Buch „Der Tod im Reisfeld“ über drei Jahrzehnte Krieg in Südostasien macht der mittlerweile verstorbene Peter Scholl-Latour keinen Hehl aus seiner Liebe zu Saigon. Verliebt hat sich der Journalist in die Stadt Ende der 1940er, Anfang der 1950er Jahre, als die französischen Kolonialherren der Millionenstadt noch ihren kulturellen Stempel aufdrückten. In seinem Buch, …

Phu Quoc: Es war einmal ein Geheimtipp

Ich wollte, das hat sich irgendwann so herauskristallisiert, Weihnachten gerne an einem Strand verbringen. Vielleicht weil das der größtmögliche Kontrast zu dem ist, wie wir zu Hause Weihnachten feiern. Weihnachtliche Gefühle, so mein Kalkül, kommen so sicher nicht auf – und damit auch kein Heimweh. Vor meinem inneren Auge hatte ich ein Bild: Eine Hängematte …

Tuk-Tuk, Sir?

Für Soziologen, die den Einfluss von Massentourismus auf eine Region und ihre Menschen untersuchen würden, wäre Siem Reap der perfekte Studienort. Die Stadt mit ihren offiziell 140.000 Einwohnern wird jährlich von rund fünf Millionen Touristen besucht. Ihren wirtschaftlichen Boom verdankt Siem Reap den Tempeln von Angkor, und davon leben die Menschen auch nahezu ausschließlich. Das …