Im Sommer 2015 sind wir zu Viert zwei Wochen lang durch Schottland gefahren. Auch das ein Land, das es mir sehr angetan hat. Die raue Schönheit der Landschaft, das völlig unberechenbare Wetter und die gleichzeitig sehr gastfreundlichen Schotten sollte man sich mal gönnen. Übrigens: Sláinte ist gälisch und ist der Trinkgruß von Schotten und Iren. Kommt da besser an als „Prost“.

Von Glasgow zur Isle of Mull
Glasgow ist cooler, als ich dachte. Aus der Ferne hat man eine graue, triste Industriestadt vor Augen, aber die Stadt hat eine ganze Menge zu bieten. Wer die Zeit hat, sollte an einem Freitagabend durch die Pubs ziehen. Denn in nahezu jeder Kneipe gibt es Live-Musik, teilweise als Karaoke – und selbst da hat man das Gefühl, die Schotten seien ein Volk von großartigen Sängern. Wir sind von dort zur Westküste auf die Isle of Mull gefahren. Tobermory ist der Hauptort, ein schmuckes Fischerstädtchen, das sich rühmt, die besten Fish & Chips Schottlands zu haben. Mag sein. Einem Mitteleuropäer erschließen sich die Qualitätsunterschiede zwischen dem einen paniert-frittiertem Fischfilet und dem anderen vielleicht nicht so. Unstrittig: Die Landschaft ist schön und das Leben unglaublich geruhsam. Stress macht sich da keiner freiwillig.
Isle of Skye
Die Isle of Skye gehört auf den Tourenplan nahezu jeder Schottland-Rundreise. Gerade wenn man, wie wir, zum ersten Mal im Land ist und nicht so wahnsinnig viel Zeit hat, ist die Insel ideal, weil sie vieles von dem bietet, was Schottland ausmacht. Besonders zum Wandern ist die Isle of Skye ideal.
Die Highlands
Muss man hin, klar. Und sie sind so, wie ich sie mir vorgestellt habe: Großartig. Man findet dort natürlich tolle Landschaften, wenn man Glück hat auch Highland Games, Burgen und natürlich Whisky. Viel Whisky.































